SOUVERÄN AUF STÖRUNGEN REAGIEREN TEIL 3

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SOUVERÄN AUF STÖRUNGEN REAGIEREN TEIL 3

Stellen Sie sich vor, Ihr nächster Vortrag steht an und Sie haben alles gegeben, um die beste Präsentation fertigzustellen. Eine lange und intensive Materialsuche und für das beste Ergebnis haben Sie das gesamte Material auch noch an eine Präsentationsagentur geschickt, damit die das professionell in Szene setzen.
Jetzt sind Sie 1A vorbereitet, die PowerPoint Folien sehen top aus, doch auf der Bühne geht etwas schief. Deshalb sollten Sie sich schon in der Vorbereitung auf Störungen während der Präsentation einstellen, um schnell und professionell zu reagieren.
Im dritten Teil dieser Reihe, legen wir den Fokus auf einen besonders heiklen Störfaktor, den Referenten selbst.

Wie reagiere ich auf starke emotionale Anspannung während der Präsentation?

Es ist der Alptraum von jedem Referenten, ein Blackout, live vor Publikum. Der Text oder ein Fachbegriff fehlt, Ihnen passiert ein Aussetzer oder plötzlich ist die Aussprache eines Begriffs unmöglich, obwohl es immer korrekt funktioniert hat. Oder simples Lampenfieber lässt Sie einfrieren. Wenn Sie jetzt in den Panikmodus verfallen, stehen die Chancen hoch, dass Sie die Präsentation doch noch in den Sand setzen.
Sie sollten sich vor Augen halten, dass Sie auch nur ein Mensch sind und selbst großen internationalen Speakern oder anerkannten Schauspielern Aussetzer passieren. Doch statt in die Defensive zu gehen, gehen Sie in die Offensive. Denn solche Probleme sind kein Weltuntergang. „So ein großes Publikum wie heute, macht mich dann doch etwas nervös.“. Jeder im Saal wird das Gefühl nachvollziehen können.
Mit Sätzen wie „Scheinbar sind das Wort und ich heute keine Freunde. Jetzt nochmal in langsam und deutlich.“, können Sie Sympathiepunkte beim Publikum sammeln und damit mögliche Haspler ausgleichen. Das gilt natürlich auch wenn Sie den Text vergessen. Sagen Sie es und bitten Sie um einen Augenblick Geduld.

Wie gehe ich mit gesundheitlichen Problemen bei der Präsentation um?

Der Termin für den Vortrag ist lange bekannt, Sie sind top vorbereitet und haben dem Veranstalter nochmals verbindlich zugesagt für den Tag. Aber genau jetzt, am Tag des Vortrags, hat es Sie erwischt und Sie fühlen sich nicht gut. Jetzt liegt die Entscheidung bei Ihnen. Schaffen Sie es die Präsentation durchzustehen, die Zähne zusammen zu beißen oder kurzfristig einen Kollegen zu organisieren?
Wenn kein Kollege kurzfristig einspringen kann und Sie beispielsweise mit ansteckender Krankheit daheim liegen, dann müssen Sie leider absagen. Bedenken Sie dabei Ihren eigenen Zustand und den Mehrwert für das Publikum.
Wenn Sie der Meinung sind, dass Sie den Auftritt vor Publikum hinbekommen, aber Ihr Zustand eingeschränkt ist, dann weihen Sie das Publikum ein. Die Zuschauer sollten nicht darüber rätseln, ob es Ihnen gut geht oder nicht.
„Leider ist meine Stimme durch meine Erkältung angeschlagen, weshalb ich nicht so laut sprechen kann. Aber ich gebe mir Mühe, dass Sie mich alle verstehen.“ Damit weiß das Publikum was Sache ist und hat Verständnis für Ihre abgehackte Stimme oder Aussetzer.

Wenn Sie mit Pannen souverän umgehen und das Publikum über die Situation informieren, wird mit großer Wahrscheinlichkeit Ihre Präsentation keinen Schaden nehmen. 

In Teil 1 dieser Reihe stellen wir Ihnen einige Störungen vor, die Sie durch gute Vorbereitung vermeiden können.

In Teil 2 dieser Reihe erfahren Sie, wie Sie auf Störungen aus dem Publikum reagieren sollten.

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