SCHNARCH-EFFEKT – NICHT IN IHRER PRÄSENTATION

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SCHNARCH-EFFEKT – NICHT IN IHRER PRÄSENTATION

Vermutlich haben wir alle schon langweilige Präsentationen erlebt. Sind gedanklich für eine kurze Zeit abgedriftet oder das Handy war interessanter.  
Heute geht es darum, wie Sie als Referent eine Schnarch-Präsentation vermeiden können.  

Warum halten Sie die Präsentation?  

Der erste und wichtigste Punkt, ist die Klärung des Ziels. Was wollen Sie mit Ihrer Präsentation erreichen? Was soll der Zuschauer nach Ihrer Präsentation mitnehmen?  
Wenn Sie das lediglich als Aufgabe sehen, Ihren Kunden das mal eben zu erklären, dann sind Sie nicht erfolgreich. Wahrscheinlich würden Sie dazu nur Folie an Folie reihen, die Inhalte runter rattern und damit schnell langweilig wirken.  
Stattdessen sollte Ihr Ziel sein, mit Ihren Inhalten zu begeistern. Vielleicht wollen Sie den potenziellen Kunden für Ihr Unternehmen und Ihre Produkte begeistern.  
Sehen Sie die Präsentation aus Sicht des Kunden. Was ist der Nutzen und wie kann es interessant präsentiert werden?  

Weniger ist mehr 

In vielen Bereichen unseres Alltags findet dieses Sprichwort Anklang. So auch bei Präsentation. 

Vor allem bei Folien gibt es viele Faktoren, die schnell zu einem Schnarch-Effekt führen können. Wenn Sie zu viele Folien einsetzen, zu viel Text auf die Folien klatschen oder es mit den Animationen übertreiben. Sehen Sie die Folien als Unterstützung zu Ihren Aussagen an. Die visuelle Darstellung kann helfen die Inhalte besser zu verstehen, sollte aber nicht den Fokus von den eigentlichen Botschaften nehmen.  

Die Kernbotschaften fassen den gesamten Inhalt in wenigen simplen Kernaussagen zusammen. Sie bieten Ihnen den roten Faden der Präsentation, an dem Sie sich orientieren können. Danach können Sie die wieder mit gutem Storytelling und Fallbeispielen aufrüsten. 

Der ein oder andere Witz kann ein guter Einstieg in den Vortrag sein oder die Stimmung auflockern. Wenn Sie allerding übertreiben und mit allen Mitteln versuchen lustig zu sein, kann das schnell lächerlich und einschläfernd auf den Zuschauer wirken. Ein gut platzierter Witz ist charmanter als dutzende, die nur so semi-gut ankommen. Aber bleiben Sie stets authentisch.  

Den Schluss nicht vergessen 

Viele Referenten konzentrieren sich auf den Hauptteil und lassen den Schluss etwas außer Acht. Die Zuschauer erinnern sich am meisten an den Anfang und das Ende einer Präsentation.  
Den Hauptteil der Zeit wird in die Erstellung des Mittelteils mit den wichtigen Infos gesteckt, dabei braucht es einen passenden Ein- und Ausstieg. Denn Sie sollten es den Zuschauern ermöglichen in das Thema zu finden und es erfolgreich abzuschließen.  

Am Ende können Sie noch einmal entscheiden, welches Gefühl oder welche Botschaft Sie dem Zuschauer mitgeben wollen. Geben Sie Ihrem Publikum auch die Chance noch Fragen zu stellen und diese zu beantworten, um ein gutes Gefühl zu hinterlassen.  

Das Wichtigste, wenn Sie eine Präsentation halten, ist dass der Auftritt zu Ihnen passen muss. Bleiben Sie authentisch auf der Bühne und übernehmen Sie nicht einfach Techniken oder Verhaltensweisen, die nicht zu Ihnen passen.  

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